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PISA - erste Reaktionen der Presse

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Veröffentlicht am Montag 03 Dezember 2001 08:26:23 von Juergen
Dieser Artikel wurde von Marianne mitgeteilt
paedcom.jpgPisa - die Studie ist noch nicht veröffentlicht, da gibt es schon Reaktionen in der Presse. "Deutschlands Schüler im hinteren Drittel!" Alle suchen wieder nach den Schuldigen, macht sich auch jemand Gedanken über die Schüler?
Wenn schon ein ökonomischer Ansatz, dann aber auch richtig. Kundenorientierung heißt Schülerorientierung. Wer macht sich Gedanken darum, wie sich Schüler fühlen, die sechs mal am Tage bei einem anderen Lehrer aufmerksam sein müssen und sechs mal am Tage zu einer Zeit die ein Stundenplan vorgibt - nicht ihr Interesse, die sechs mal am Tage irgendwelche Fächer lernen müssen, nicht das was ihnen wichtig ist?

Würde man Fortbildung so organisieren wie Schule - mit Zwang, mit Fächern-im-45-Minuten-Takt - alle TeilnehmerInnen würden schreiend davon laufen. Nur das können Schüler nicht. Es besteht ja Schulpflicht.

Da ist nichts von einem Lernraum, in dem Kindern das Wort gegeben werden soll. Es sei denn, sie sollen eine Frage beantworten.

Wie anders ist doch "Den Kindern das Wort geben" bei Freinet gemeint. Da kommen wirklich deren Interessen zur Sprache, da wird nach Antworten gesucht und da ist auch der Weg schon ein Ziel.

Was mich interessieren würde ist: Hat die Reformpädagogik bessere Ergebnisse vorzuweisen als die Regelschule (das müßte nach meiner Meinung so sein) oder sind die Freinetschulen und -klassen nur Inseln der Seeligen, die auch nur mit Wasser kochen? D.h. kommt da auch nicht mehr rum?

Auf eine Diskussion wäre ich gespannt.
Marianne

PS: Im Download das Preseecho als zip-Datei!


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