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Rolff, H.G.: Ein Traum von einer Lehranstalt

Rezension von Dr. Josef Kasper

Artikel in der Zeit, 6/2002: http://www.zeit.de/2002/06/Hochschule/200206_b-andereschule.html

"Alle reden von anderen, besseren Schulen, aber wie sollen diese aussehen? Nach dem Schock, den die größte internationale Schulleistungsstudie, das Programme for International Student Assessment (Pisa), vor allem in Deutschland ausgelöst hat, wurden zahllose Reformvorschläge veröffentlicht. Doch die meisten greifen zu kurz, weil sie weder die Struktur noch die innere Gestaltung der Schulen im Kern berühren."


"Die Schülerinnen und Schüler dürfen selbst mitentscheiden, was sie lernen möchten."

" Die 45-minütige Einzelstunde gehört fast der Vergangenheit an, ebenso der kurze Wechsel von Mathe auf Deutsch auf Sport auf Geschichte."(H.G. Rolff)

Diese drei Kostproben aus dem Artikel (dort stehen noch viel mehr) zeigen eine Alternative auf, wie sich Schule wirklich entwickeln soll-te.

Angesichts der tatsächlichen Vorschläge der Kultus- und Schulminister bleibt die Frage, ob die den Artikel auch gelesen haben und umsetzen wollen. Da scheint es doch zwischen dem Institut für Schulentwicklung und den Ministerien einige Differenzen zu geben.

Rolff wirbt mit einem Bild von Schule, wie es auch in der Denkschrift: "Haus des Lernens" entworfen wurde. Er mischt dabei pädagogische und organisatorische Elemente recht geschickt. Er schätzt, daß es ca. 12 Jahre dauern wird, bis der Umschwung vollzogen ist - wenn man heute damit anfängt. NRW bescheinigt er Aufbruchstimmung(??). Ob Rolff auch ließt, was die MinisterInnen planen?

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