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1.3 Zur Veröffentlichung ermutigen


Veröffentlichungen Raum und Gelegenheit schaffen!

Wie aufbauend es sein kann, wenn die Arbeit der Kinder wichtig genommen wird, zeigt die Geschichte dieses Fisches aus einem Schreibwerkstattprojekt.

HIER FEHLT EIN BILD.

Dieses Blatt war schon zerrissen im Papierkorb gelandet. Die Schülerin hatte ihre Arbeit nicht als wertvoll angesehen. Als sie ausgehängt werden sollte, wurden die Fetzen wieder zusammengesucht, glattgestrichen, aufgeklebt, fotokopiert und retuschiert.

Viel zu oft werden die Arbeiten von Kindern allein von LehrerInnen gewürdigt und verschwinden dann im Heft oder im Papierkorb. Durch die Ausstellung oder das Erstellen eines Buches wird Öffentlichkeit erreicht. Es gibt vielfältige andere Möglichkeiten, der Textproduktion durch Adressatenbezug Sinn zu geben.
SchülerzeitungsredakteurInnen nehmen gern Beiträge von Nicht-Mitgliedern an. Bei Schulfesten finden Schülerautorenlesungen ein breites Publikum. Klassenkorrespondezen lassen neben den offiziellen Briefen an die Partnerklasse einen unkontrollierten persönlichen Austausch zu. Die Erwartung eines Antwortbriefs motiviert stark. Die Kinder schätzen ihre Arbeit dadurch selbst höher ein. Die Rückmeldungen anderer veranlassen sie, von allein sorgfältiger zu arbeiten und mehr Wert auf Rechtschreibrichtigkeit zu legen.
Die zeitgemäße Form der eMail-Korrespondenz besticht vor allem durch ihre Schnelligkeit. Diese Unmittelbarkeit ist auch ein Argument für die Nutzung der Veröffentlichungsmöglichkeiten auf der Schul-website im Internet.

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