paed.com
 Kontakt
 Impressum
 Home
Freinet
Elise u. Célestin
Pädagogik
Grundlagen
Institutionen
und Methoden
Literatur/Medien
von und über Freinet
Freinet-Online
Foren - Blog - ...
Schuldruck
-

Kindergarten
Schule
Freinet in CH/DE
PH und Uni
Fortbildung
Kommentar
Pressespiegel


Freinet-Pädagogik

  • Forum Freinet

  • Die Institutionen
  • Arbeitsbibliothek
  • Ateliers

  • Gesprächsrunden

  • Klassenkorrespondenz
  • Klassenrat
  • Kr, Struktur
  • Kr, komm. Linkliste

  • Schuldruckerei

  • Verantwortliche

  • Wandzeitung
  • Wochenplan
  • Methoden
        die das Wort geben
        den freien Ausdruck fördern

  • Präsentationsformen
        nicht nur schriftlich

  • Bewertung
  • Bewertung


    Es ist in der derzeitigen pädagogischen Diskussion schon eine seltsame Sache: SchülerInnen sollen eine eigene Bewertung finden, gleichzeitig sollen Sie aber gefordert werden, d.h. an den Rand der Leisltungsfähigkeit gebracht werden.

    Pisa bescheinigt der Schule: Sie bewertet nach sozialen Kriterien.

    SchülerInnen zu ermöglichen, selbst einen Wert für Ihre Leistung zu finden (und so auch ein Selbstwertgefühl zu entwickeln), wird zwar immer wieder ausprobiert - auch mit gutem Erfolg - trotzdem bleibt die Bewertung in der Regel viel zu sehr Fremdbewertung durch die LehrerIn.

    Die Freinet-Pädagogik fordert SchülerInnen von Beginn an dazu auf, selbst ein Gefühl dafür zu entwickeln, was sie selbst können und leisten - auch im Vergleich mit anderen. Die Projektarbeit, regt ja selbst dazu an. Wenn das Arbeitsvorhaben vorgetragen wird, die Fragen aus der Klassen dazu gestellt werden, die Vorgehensweise festgelegt, die Arbeit durchgeführt, und schließlich die Präsentation vorgestellt wird, wird sehr deutlich, was diese Arbeit wert ist und welchen Anteil der einzelne daran hat.

    Freinet-Pädagogen tendieren daher auch zu Berichtszeugnissen, zu Zeugnisbriefen, weil sich nur so angemessen darstellen läßt, wie jemand gearbeitet hat.

    Folgerichtig geht es auch nicht so sehr um die abschließende Einschätzung, sondern um die Dokumentation des individuellen Lernweges und Lernfortschritts. Lerntagebücher und Portfolios (Zusammenstellungen von Schülerarbeiten), kreative Präsentationen, ... dokumentieren "Können" und "Beherrschen" auf ganz andere, intensivere Art. So ist es möglich, viele Facetten individuellen Lernens zu sehen, zu beschreiben, zu würdigen, daß die Vergabe einer Ziffernnote (auch die einer 1) sich dagegen wie eine 'Herabwürdigung des Kindes auf eine Ziffer' ausnimmt.

    Die Forderung nach der "Vergleichbarkeit" von Leistungen ist eine irrationale Phantasie. Sie mag zwar in der Klasse noch stimmen, aber selbst da ist eine 2 nicht unbedingt eine 2 und zur nächsten Klasse und zur nächsten Schule/Schulform oder gar im anderen Bundesland ist sie ein Muster ohne Wert. Die Belege sind Legion, daß die gleiche Arbeit - egal welches Fach - von verschiedenen Beurteilern auch verschieden beurteilt wird. Daran sind aber Lebenschancen geknüpft. Die Diskussion um die 'Vergleichbarkeit' (und die Aussagekraft) verhindert trefflich den Blick auf die Wirkungen und die Folgen dieses Verfahrens auf und für die Betroffenen.

    Einschlägige Links:

    Lerntagebuch

    freinet.paed.com wird von paed.com erstellt und liegt auf dem Server für Reformpädagogik
    paed.com ist unabhängig von weltauschaulichen Gruppen und politischen Parteien.
    paed.com ist aber nicht unpolitisch sondern "gehört auf die Seite des Kindes" (Zitat von Fritz Müller, Reformpädagoge)
    Impressum und Kontakte auf der Übersichtsseite von paed.com
    paed.com distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten der Seiten, auf die Links weisen und von den Beiträgen, die in Foren und News-Content-Systemen abgelegt werden.
    Die Autoren tragen für diese Beiträge die alleinige Verantwortung.