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E. u. C. Freinet

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  • Texte von E. & C. Freinet

  • Élise Freinet
    (1898 - 1983)



      14.8.1898 Élise Lagier-Bruno wird in Pelvoux geboren.
      1919 Nach dem Besuch der Ecole Supérieure in Briançon und der Ecole Normale schließt Élise mit dem Certificat d'apitutude professionelle ab. Sie wird Dorfschullehrerin und unterrichtet in Vars bis 1922.
      1922-1925 Élise unterrichtet in Sainte-Marguérite.
      1922 Élise legt sich politisch auf die extreme Linke fest.
      Élise gewinnt den 2. Preis eines Zeichenwettbewerbs der Zeitschrift ABC und fertigt auch Zeichnungen für die Zeitschrift Petits Bonshommes an
      1923 Élise wendet sich vom Lehrberuf ab und studiert zunächst Sozialarbeit dann Kunst (ermutigt durch ihre Schulaufsichtsbeamte).
      1925 Élise lernt am 19.8. Célestin in Grenoble kennen.
      1926 Am 6.3. heiraten Élise und Célestin in Saint-Martin-de-Queyrières. Die Hochzeitsreise führt nach Florenz.
      Umzug nach Bar-sur-Loup.
      1927 Für Ihre Holzschnitte erhielt sie den "Prix Gustave Dore".
      1928 Élise begleitet Célestin zu einem pädagogischen Kongreß in Leipzig. Dort lernt sie Marta Kraus kennen, die sie in Berlin besucht
      1928 Umzug nach Saint Paul de Vence, wo beide als Lehrer arbeiten wollen. Élise erhält jedoch keine Stellung. Sie organisiert daher den Versand der Zeitschrift 'la Gerbe' (die Célestin gegründet hat und in der Beiträge von Kindern veröffentlicht werden) und veröffentlicht Texte in der 'Coopérative de l'Enseignement laïc' (C.E.L.).
      1929 Élises Vater stirbt. - Die Tochter Madeleine wird geboren.
      1930 Marie-Louise, die älteste Schwester von Élise stirbt.
      1930 Èlise bekommt eine Mädchenklasse zugewiesen, obwohl sie Hilfslehrerin bei Célestin werden wollte.
      Sie lernt den Naturheilkundler Basile Vroncho kennen und wird Vegetarierin. Élise leidet an Depressionen.
      1931 Élise entwickelt "l'art enfantin", eine freinetische Methode, Kinder mit der Kunst vertraut zu machen.
      Sie erkrankt an Lungentuberkulose.
      Madeleine, die jüngere Schwester von Élise stirbt.
      1932 Élise schreibt über 'le dessin enfantin' (die kindliche Zeichnung).
      Eine Lehrergruppe kommt nach Vence um die Methoden der Freinets kennenzulernen.
      In Vence kommt es zu einem 'Kesseltreiben' der Dorfbewohner gegen die kommunistischen Freinets
      Ein Freund, Roger Lallamand, regt an, doch eine eigene Schule zu gründen
      1933 Élise leidet wieder an Depressionen. Sie heilt sich selbst mit der Anwendung der Vrocho-Methode.
      1934 Die Freinets ziehen auf das Gelände der späteren Ecole Freinet um. Kein Strom, kein fliesend Wasser, Kochen im Kamin
      Die ersten Kinder aus Palästina und der Schweiz treffen ein, obwohl das (Schul-) Haus noch gar nicht fertig ist.
      1935 C. Freinet geht in den 'Ruhestand' und eröffnet am 1. Oktober 1935 die Ecole Freinet. Kinder aus den Vororten von Paris vergrößern die Schule auf 22 Kinder.
      Leo Trotzki wohnt mehrere Wochen bei den Freinets.
      Auf einer Tagung in Oslo wird ihnen unterstellt, nur nach Oslo gekommen zu sein, um sich mit Trotzki zu treffen. Ob das stimmt ist nicht bekannt.
      1938 Élise veröffentlicht: "Principes d'Alimentation Rationelle; und Le dessin libre; (Cannes C.E.L.)"
      Während des spanischen Bürgerkrieges nehmen die Freinets apanische Kinder in ihre Schule auf und organisieren Hilfe für spanische Flüchtlinge
      1939 findet der "13. Kongress der Druckerei in der Schule" statt, die ganze Familie nimmt teil. Freinet wird auf Grund seiner pro-kommunistischen Haltung festgenommen und Élise leitet die Schule alleine.
      Die Freinets schicken die spanischen Kinder, die noch Familien in Spanien haben zurück. Sie befürchten, daß die Grenzen geschlossen werden.
      Die Schule wird polizeiloich überprüft.
      Die Publikation des 'Educateur Prolétarien' und anderer Zeitschriften werden untersagt.
      1940 Freinet wird wegen seiner 'kommunistischen Umtriebe' festgenommen und in ein Internierungslager der Vichy-Regierung gebracht.
      Die Ecole Freinet wird auf Anordnung der französischen Vichy-Regierung geschlossen. (Jörg. H) Andere Lesart: Élise wird ebenfalls die Verhaftung angedroht und sie resigniert und schließt die Schule (Kock, R.)
      1941 Freinet wird aus dem Internierungslager entlassen und engagiert sich in der Resistance.
      1946 Élise veröffentlicht: "La santé de l'enfant; (Gap Ophrys)"
      1947 eröffnen die Freinets ihre Schule wieder. Sie heißt jetzt Ecole de Vence. Élise arbeitet wieder als Lehrerin.
      1948 Élise und Celestine treten aus der kommunistischen Partei aus. Élise ist für die Schule verantwortlich, während Célestin sich um die C.E.L. kümmert.
      1949 Élise veröffentlicht: "Naissance d'une pédagogie populaire" (Cannes 1949)
      1949 Élise veröffentlicht: "Naissance d'une pédagogie populaire" (Cannes 1949)
      1951 Élise veröffentlicht: "La part du maître" (Cannes; C.E.L.)
      1954 Élise veröffentlicht: "Les enfants poêtes (Paris, La table Ronde)
      1961 Élise veröffentlicht: "Classes de neige" (Cannes; C.E.L.)
      1960 Élise veröffentlicht: "La santé mentale des enfants" (Cannes; C.E.L.)
      1962 Élise veröffentlicht: "Vous avez un enfant" (Paris, La Table Ronde) und "Dessins et peintures d'enfants" (Cannes, C.E.L)
      1963 Élise veröffentlicht: "L'enfant artiste" (Cannes 1963) und "Quelle est la part du maître? Quelle est la part de l'enfant?" (Cannes, C.E.L.)
      1966 stirbt Célestin und Élise leitet die Schule
      Sie übernimmt auch den Vorsitz in der I.C.E.M.
      1977 Élise veröffentlicht: "L'itinéraire de Célestin Freinet" (Paris, Payot)
      1983 Élise stirbt am 30.1.1983
      Jürgen Göndör
      Die Zusammenstellung stützt sich wesentlich auf den Beitrag Holm, Gesine; Schäf, Angelika: "Élise Freinet (1898 - 1983)" in: H.G. Grunder und K. de la Roi-Frey: Reformfrauen in der Schule - ein Lesebuch, Hohengehren, Schneider-Verlag, 2005




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